Montag, 24. März 2008

Tomorrow, today and yesterday













Es ist ja im Allgemeinen keine gute Nachricht, wenn die Website einer Band nicht mehr erreichbar ist und ihr MySpace nicht mehr existent. Man findet kaum Informationen über den derzeitigen Status der Gruppe. Ich spreche hier von einer Band, die bisher, bedauerlicherweise, wahrscheinlich nie die Aufmerksamkeit bekommen hat, die sie verdient hätte.
Hiermit ist bôa gemeint, eine 1993 in London gegründete Band, die, wenn man sie in Schubladen stecken will, dem Alternative Rock zuzurechnen ist. Ihr bekanntestes Lied dürfte "Duvet" sein, das der Band 1998 zumindest in der Anime-Szene zu Popularität verhalf, da es als Titelmusik für die Serie "Serial Experiments Lain" verwendet wurde. Doch in dieser Szene wurden sie aufgrund ihres Namens auch oft mit dem koreanischen Popsternchen BoA verwechselt.
Ihr Debütalbum "The Race of a Thousand Camels" (japanische Version) bzw die US-Variante "Twilight" konnte natürlich auch einige Hörer ohne Bezug zur Animeszene begeistern, ging jedoch insgesamt in der breiten Masse unter. Die treibende, aber auch zerbrechliche Stimme der Sängerin Jasmine Rodgers ist, ebenso wie die von Verzweiflung und Einsamkeit durchzogenen Songtexte, ein Markenzeichen von bôa.
Ihr zweites Album "Get There" veröffentlichte die Band auf ihrem eigenen Label. Seitdem ist es erschreckend still um das Quartett geworden, es wurde gemunkelt, dass 2007 an einem neuen Album gearbeitet wurde, doch bleibt es scheinbar nur ein Gerücht. Schade.

Video-/Hörbeispiele:
Drinking
Duvet
Elephant

Freitag, 21. März 2008

Conflict. Contact. Combat!

Wie schreibt man über Musik, die bewegt, ohne dabei immer in die gleichen Schreibmuster zu verfallen und irgendwann vor einem rhetorischen Waschbecken zu stehen, durch dessen Abfluss alle passenden Wendungen schon in die Kanalisation gespült worden?

Musik zu fühlen und zu verstehen fällt manchen nicht schwer, aber diese unbestimmten Gefühle in die passenden Backformen zu gießen und genau so lang im Ofen reifen zu lassen, dass auch Gäste, denen die Zutaten unbekannt sind, Geschmack daran finden- ob das möglich ist?

Zweifel.

Mein erster jemals ersteller Eintrag in einem Blog, und die Worte fehlen mir noch nicht.
Aber ich spare gern.
Und lasse dieses Mal die Musik für sich sprechen.
Bei einem der größten Songs der Musikgeschichte, einer Kollabo zwischen den Richtungsweisenden Künstlern des TripHops und einer gewachsenen Größe des amerikanischen HipHops.

Nur eins noch:
Dreht den Regler hoch. Oder hört euch das Lied gar nicht erst an.











Massive Attack feat. Mos Def - I Against I

Salut.

Dies ist eine Raubtierhöhle im Aufbau für Rezensionen, Empfehlungen, Neuentdeckungen und archäologische Ausgrabungen in musikalischer Richtung.

Ich eröffne unser aller Musiksammelalbum. Garantiert ohne Disney-Sticker.